Kurz und knapp: Intersektionalität

Intersektionalität beschreibt das Zusammenwirken und den Zusammenhang verschiedener Formen von Diskriminierung, z.B. des Sexismus, Rassismus, Klassismus (Diskriminierung aufgrund sozialer Herkunft), Ableismus (Ausgrenzen und Unsichtbarmachen von behinderten Menschen), Homo- und Transphobie, etc. So wirken Mechanismen, die beispielsweise eine Frau mit Behinderung oder einen homosexuellen Mann mit dunkler Hautfarbe gleich mehrfach von gesellschaftlicher Teilhabe, faktischer Gleichstellung, oder schon schlicht Sichtbarkeit im öffentlichen Leben und Diskurs ausschließen.

Nothing about us without us

Auf den Umstand, dass auch emanzipatorische Bewegungen an diesen Formen der Diskriminierung, oft unbewusst, mitwirken, wird glücklicherweise vermehrt hingewiesen. So wird dem „Mainstream”feminismus — zurecht — vorgeworfen, Transfrauen (Frauen, denen vor/bei der Geburt aufgrund ihres biologischen Geschlechts das Prädikat „männlich“ zuteil wurde) oder women of colour nicht mitzudenken und somit wiederum zu marginalisieren.

Empfehlenswert ist die Folge von Kathrin Rönickes Erscheinungsraum-Podcast zum Thema, in dem sie mit dem Behindertenpädagogen Stefan Thesing spricht. Wer weniger Zeit und/oder Muse hat, findet Denkanstöße unter anderem hier:

http://theangryblackwoman.com/2009/08/02/intersectionality/

http://www.newstatesman.com/society/2014/05/its-not-only-steps-keep-us-out-mainstream-feminism-must-stop-ignoring-disabled-women

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